30. September 2009
Einhäusiges Baumgewächs mit wechselständigen, einfachen, gelappten Blättern; männliche Blüten in Form hängender Kätzchen. Die Früchte der Eiche (Eicheln) stehen in einem geschuppten Fruchtbecher. Die Rinde des Baumes ist rau. Die Blütezeit ist, April bis Mai (Mittelblüher). Eine Eichenpollenallergie ist gar nicht so selten. Zumeist bestehen Kreuzreaktionen zu anderen Pollenallergenen, vor allem zu Birken-Buchenpollen; eine isolierte Eichenpollenallergie ist sehr selten.

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30. September 2009
Birkenpollen sind die bedeutendsten Allergene unter den Baumpollen. 19-25 % der Pollenallergiker sind besonders gegen Birkenpollen sensibilisiert. Birkenpollen enthalten sehr starke Allergene. Ausgewachsen können sie bis zu 30 Meter, in Einzelfällen sogar noch höher werden. Bei vielen Birkenarten ist die Rinde auffällig hell bis weiß. Die Birke liebt Licht und gedeiht in kühlem Klima. Der Beginn ihrer Blüte ist stark vom Wetter abhängig. Nach der Winterruhe macht eine gewisse Wärmemenge sie blühbereit. Sind die Tagestemperaturen bei 15 und mehr Grad Celsius, beginnt sie ihre Pollen auszuschütten. Die Hauptblütezeit fällt in Mitteleuropa meist in den April, im Norden und im Gebirge in den Mai und Juni.
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30. September 2009
Der Flieder ist eine bis 6 m hoher Strauch oder Baum mit weißen, rötlich oder bläulich violetten Blüten in aufrechten Rispen. Er stammt aus Südosteuropa und wird seit dem 16 Jhdt. in zahlreichen Hybriden und Sorten angepflanzt.Blütezeit April bis Juni . Sie wachsen als sommergüne Sträucher oder Halbstämme. Die Zweige sind manchmal vierflügelig. Die gegenständigen, meist gestielten Laubblätter der meisten Flieder-Arten sind einfach.

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30. September 2009
Es existieren etwa 450 Weiden-Arten. Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich über alle Teile der nördlichen gemäßigten Zone bis zur Arktis; einige wenige Arten sind auch in den Tropen und den südlichen gemäßigten Zone heimisch. Weiden bevorzugen überwiegend feuchte Böden. Unter den Weidenarten gibt es bis 30 Meter hohe Bäume, aber auch Zwergsträucher, die nur 3 cm hoch werden. Die baumartig wachsenden Weidenarten sind in der Regel schnellwüchsig, aber auch relativ kurzlebig . Die Blütezeit der Weiden beginnt je nach Art bereits im Frühjahr (März), spät blühende Arten blühen im Mai-Juni.
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30. September 2009
Süßgräser gehören zuden ältesten Nutzpflanzen und sind fürden Menschen von lebenswichtiger Bedeutung. Mit etwa 10.000 Arten sind sie eine der grösten Familien innerhalb der Blütenpflanzen. Viele Arten leben meist nur wenige Monate und überdauern die ungünstige Jahreszeit als Samen im Boden. Etliche Süßgräser sind schmalgebaut und werden nur wenige Zentimeter groß. Andere Arten haben verholzte Halme und erreichen eine Höhe bis zu 40 Metern und mehr, wie beispielsweise die Bambus-Art. Ein- und zweijährige Arten haben gewöhnlich einzelne oder wenige Triebe in lockeren Büscheln mit weicheren Blättern. Die Stängel der Süßgräser werden als Halme bezeichnet. Diese sind meist hohl und rund.Die Frucht ist beiden meisten Grasarten eine trockene Karyopse, eine Sonderform der Nussfrucht. Seltener sind die Früchte Beeren oder Steinfrüchte mit saftigen oder fleischigen Fruchtwänden, so wie bei einigen Bambus-Arten.
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21. August 2009
Ulmen werden mit ca. 30 bis 40 Jahren geschlechtreif und blühen alle zwei Jahre vor dem Laubaustritt von Februar bis März/April. Die Ulme wächst vor allem in den gemäßigten Zonen der Nordhalbkugel der Erde. Bergulmen sind fast über ganz Europa verbreitet. Ihre Blätter sind ca. 10 bis 18 cm lang, 5 bis 9 cm breit und eiförmig. Oberseitig ist das Blatt rau und dunkelgrün. Auf der Unterseite ist heller und mit weißen Härchen besetzt. Im Mai/Juni trägt die Ulme Nuss ähnliche Früchte die ringsum dünn geflügelt sind. Die Samen sind nur wenige Tage keimfähig. Seit den 1920er Jahren dezimiert sich der Bestand der Ulmen zusehenst. Die Ursache dafür ist eine Pilzerkrankung die der Ulmensplintkäfer auf den Baum überträgt.
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23. Juli 2009

Pappelblüte
Pappeln gehören der Familie der Weidengewächse an und zählen zu den häufigen Allergenen. Die meist baumförmigen Pflanzen sind in Nordamerika und Eurasien heimisch. Sie wachsen an Flussufern und in Wäldern und werden häufig zur Herstellung von Papier angebaut.
Pappeln sind sommergrüne Bäume oder Sträucher, die Wuchshöhen von 30 bis 45 Meter erreichen können. Der Stamm ist gewöhnlich aufrecht, die Rinde rau oder glatt und meist grau. Die Blätter sind dreieckig bis herz- oder eiförmig. Pappeln werden vom Wind bestäubt. Der Blütenstand wächst vor dem Blattwerk.
Die Blütenstände sind gestielte, hängende Kätzchen. Männliche und weibliche Kätzchen sehen sich sehr ähnlich. Eine Blütenhülle fehlt bei beiden, jedoch sind die weiblichen und männlichen Organe von einer mehr oder weniger ausgeprägten Blütenachse umgeben. Die Tragblätter fallen bereits ab bevor die Blüte abgeschlossen ist.
Im Alter von ca. fünf bis zehn Jahren blüht die Pappel zum ersten Mal. Sie können ein Alter zwischen 100 und 200 Jahren erreichen. Abhängig von den geographischen Gegebenheiten erfolgt die Blüte zwischen Februar und April.
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12. Juni 2009
Die Erle gehört wie die Hasel auch zu den Birkengewächsen und Blüht wie sie bereits Mitte Februar. Die Pollen weisen mäßig starke Allergene auf und können Kreuzallergien mit Birkenpollen auslösen.

Männlicher Blütenstand der Erle
Wie bei allen Birkengewächsen bildet die Erle getrennte Blütenstände beider Geschlechter aus. Die männlichen Blütenstände werden als Kätzchen bezeichnet. Während die weiblichen Blütenstände, da sie verholzen, als Zapfen bezeichnet werden.
Erlen sind sommergrüne Sträucher oder Bäume die im Herbst ihr Laubkleid abwerfen. Sie können an Stellen mit wenig Nährstoffen existieren. Es sind ca. 35 verschiedene Arten von Erlen bekannt. In Mitteleuropa wachsen allerdings nur drei Arten. Die Grau-, Grün und die Schwarz-Erle. Überwiegend sind Erlen an Gewässerrändern zu finden wo sie, durch ihre Eigenschaft stickstoffbindende Wurzelknöllchen zu bilden, trotz der nährstoffarmen Umgebung prächtig gedeihen.
In den Blattwerk der Erle tummeln sich zahlreiche Falter- und Schmetterlinge, da deren Blätter den Insekten als Nahrung und Lebensraum dienen.
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12. Juni 2009

Männliche Blütenstände der Hasel
Die Hasel blüht bereits ab Mitte Februar bis ca. Anfang April. Die Hauptblüte trägt die Hasel im März. Pollen der Hasel können aber von Dezember bis Mai vorkommen.
Die Hasel gehört zu der Familie der Birkengewächse. Haselstäucher können zu einstämmigen Bäumen mit einer Größe von bis zu 15 m auswachsen. Meist verzweigt die Hasel in einer vielzahl von Ästen. Das fein gemaserte fast weißliche Holz wird von einer glatten, gräulich braunen Rinde geschützt. Die ovalen Blätter werden im Herbst von den Stäuchern und Bäumen abgeworfen. Noch vor dem Winter bildet die Hasel neue winterharte Knospen für das kommende Frühjahr. Die zweigeschlechtliche Hasel hat auffallende männlichen Blüten (Kätzchen), die an einen buschigen Fuchs- oder Katzenschwanz erinnern. Die Frucht (Haselnuss) hängt dicht gedrängt in Gruppen an den Bäumen und Sträuchern.
In den gemäßigten Gebieten der Nordhalbkugel kommt die Hasel fast überall vor.
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5. Juni 2009

Pollenflugkalender
Mit Frühling und Sommer beginnt für ca. zwölf Millionen Bürger in Deutschland auch die Zeit des Leidens. Heuschnupfenzeit.
Menschen mit Pollenallergie reagieren überempfindlich auf Substanzen die sich aus den Pollen freisetzen. Der Körper bildet gegen die ansonsten harmlosen Stoffe (Allergene) Abwehrstoffe und löst beim Zusammentreffen der Allergene und des Abwehrstoffes Reizungen an den Schleimhäuten auf. Zu folgenden Beschwerden kann es kommen: Augenjucken, Augentränen, Augenschwellung, Niesreiz, Verstopfte Nase, Husten, Atemnot, Verschlechterung des allgemeinen Wohlbefindens, Kopfschmerzen, Fieber und Schlafstörungen.
In den letzten Jahren wurde eine Zunahme der Pollenbelastung beobachtet. Auch ein Anstieg der Atemwegserkrankungen aufgrund der Pollenbelastung ist erwiesen. Bei Frühblühern hat sich der Pollenflug um ca. 20 Tage nach vorne verschoben. Dazu zählen Erle, Weide, Hasel sowie die Ulme. Auch die Länge der Pollenflugzeit hat sich geändert. In Deutschland gilt die Verlängerung vor allem für Gräser. Ob die globale Erderwärmung damit zu tun hat ist bisher nicht erwiesen. Einen gewissen Einfluss dürfte die Klimaveränderung jedoch für sich Beanspruchen.
Es gibt für Allergiker eine ganze Reihe von mehr oder weniger hilfreichen Medikamenten um die Symptome zu unterdrücken. Auch eine Hyp0sensibilisierung hilft bei vielen Menschen. Um Pollen gar nicht erst in den Wohnraum gelangen zu lassen sind Filter eine gute Lösung. Pollenschutzvliese filtern (je nach Art) bis zu 80% Pollen undandere Schwebstoffe, die durch die Luft in Haus und Wohnung gelangen, aus der Luft. Es empfiehlt sich vor Fenstern die zur Lüftung gekippt oder geöffnet werden solche Vliese zu montieren.
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