
Pollenflugkalender
Mit Frühling und Sommer beginnt für ca. zwölf Millionen Bürger in Deutschland auch die Zeit des Leidens. Heuschnupfenzeit.
Menschen mit Pollenallergie reagieren überempfindlich auf Substanzen die sich aus den Pollen freisetzen. Der Körper bildet gegen die ansonsten harmlosen Stoffe (Allergene) Abwehrstoffe und löst beim Zusammentreffen der Allergene und des Abwehrstoffes Reizungen an den Schleimhäuten auf. Zu folgenden Beschwerden kann es kommen: Augenjucken, Augentränen, Augenschwellung, Niesreiz, Verstopfte Nase, Husten, Atemnot, Verschlechterung des allgemeinen Wohlbefindens, Kopfschmerzen, Fieber und Schlafstörungen.
In den letzten Jahren wurde eine Zunahme der Pollenbelastung beobachtet. Auch ein Anstieg der Atemwegserkrankungen aufgrund der Pollenbelastung ist erwiesen. Bei Frühblühern hat sich der Pollenflug um ca. 20 Tage nach vorne verschoben. Dazu zählen Erle, Weide, Hasel sowie die Ulme. Auch die Länge der Pollenflugzeit hat sich geändert. In Deutschland gilt die Verlängerung vor allem für Gräser. Ob die globale Erderwärmung damit zu tun hat ist bisher nicht erwiesen. Einen gewissen Einfluss dürfte die Klimaveränderung jedoch für sich Beanspruchen.
Es gibt für Allergiker eine ganze Reihe von mehr oder weniger hilfreichen Medikamenten um die Symptome zu unterdrücken. Auch eine Hyp0sensibilisierung hilft bei vielen Menschen. Um Pollen gar nicht erst in den Wohnraum gelangen zu lassen sind Filter eine gute Lösung. Pollenschutzvliese filtern (je nach Art) bis zu 80% Pollen undandere Schwebstoffe, die durch die Luft in Haus und Wohnung gelangen, aus der Luft. Es empfiehlt sich vor Fenstern die zur Lüftung gekippt oder geöffnet werden solche Vliese zu montieren.